Projekt 1

Die Wirkung von Optimismus als Resilienzfaktor: Einflüsse auf das Schmerzerleben und -kommunizieren

 

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Es ist bereits vielfach gezeigt worden, dass sich dispositioneller Optimismus sowohl auf das momentane Schmerzempfinden positiv auswirkt als auch dazu beitragen kann, die Entstehung von chronischen Schmerzen zu verhindern. Zudem weisen einige Studien die Möglichkeit nach, durch eine Optimismusinduktion den situativen Optimismus kurzfristig zu steigern.
Die Wirkung von Optimismus auf den kommunikativen Anteil der Schmerzreaktion, die sogenannte „Schmerzbotschaft“, ist jedoch bislang nicht untersucht worden.

In diesem Projekt steht daher neben subjektiven Schmerzratings die Schmerzmimik als zentraler Teil der Schmerzbotschaft im Vordergrund. Dabei wird der situative Optimismus durch eine Imaginations- und Schreibübung experimentell manipuliert. Ziel ist es, die Schmerzreaktionen der Experimentalgruppe (Optimismusinduktion) mit denen der Kontrollgruppe zu vergleichen.

Im zweiten Teil der Studie wird eine eine Gruppe von chronischen Schmerzpatient/innen bezüglich derselben Faktoren mit den gesunden Proband/innen verglichen.

Das Projekt soll Hinweise darauf geben, wie Optimismus als Resilienzfaktor gegen Schmerzen wirkt und wie dieser Resilienzfaktor – etwa in Form von optimismusfördernden therapeutischen Maßnahmen – klinisch nutzbar gemacht werden kann.

Projektbeginn: 1.1.2016

Betreuer:
Prof. Dr. Stefan Lautenbacher

Kooperationspartner:
Priv.-Doz. Dr. Miriam Kunz, Universität Groningen

Stipendiatin:
Johanna Günther M. Sc.