Projekt 3

Resilienz beim Stiff-Person Syndrom

Das Stiff-Person Syndrom ist eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der die Betroffenen an Steifigkeit, Angst und Schmerzen leiden. Ursächlich sind Autoantikörper, die die Funktion der inhibitorische Neurotransmitter stören. Die Ausprägung der Symptome ist sehr variabel, so dass die Erkrankung gut geeignet ist, nach Resilienzfaktoren zu suchen. In dieser Arbeit sollen neurobiologische, psychologische und immunologische Parameter auf ihre Bedeutung bezüglich der Ausprägung der Krankheitssymptome und Resilienz untersucht werden. Die Ergebnisse werden weitreichende Schlussfolgerungen über inhibitorische Neurotransmittersysteme beim Menschen erlauben.
Wir suchen nach einem/einer begeisterungsfähigen, selbstständig arbeitenden und teamfähigen Doktoranden/Doktorandin (Abschluss Master Neurosciences, Biologie, Biomedizin o.ä.) mit einem starken Interesse an Neurowissenschaften und am interdisziplinären Arbeiten zur Ergänzung unserer Teams. Wichtig sind uns das Engagement für die Wissenschaft, Motivation und Teamarbeit. Der Kandidat/die Kandidatin soll parallel zum Graduiertenkolleg „Resilienzfaktoren in der Schmerzverarbeitung“ am Promotionsprogramm der Graduiertenschule für Lebenswissenschaften der Universität Würzburg teilnehmen.

Projektbeginn: 1.11.2019

Bewerbungsschluss: 30.06.2019